Donnerstag, 18. Februar 2010

ZEIT DER SPINNWEBE


Mittlerweile ist bei uns der Spätsommer eingekehrt.


Es scheint, als habe sich die Sonne während der vergangenen Wochen und Monate verausgabt und sei nun etwas milder gestimmt, denn ihr Licht wirkt weich und freundlich. Die Morgenluft ist frisch; die Farben der Natur klar und leuchtend.



Tritt man morgens durch die Tür, so versperren jetzt manchmal feingesponnene Spinnfäden den Weg nach draußen. Beim anschließenden Rundgang durch den Garten finde ich die kunstvollen Netze an Büschen und Gräsern. Oft sitzt die kleine Spinne regungslos am Rand, geduldig auf Beute wartend.



Etwas größer ist die Regenspinne: Sie hat etwa die Größe einer Kinderfaust und hält sich auch mal in den dunklen Ecken wenig benutzter Innenräume auf. Körper und Beine sind pelzig behaart - sie wirkt fast kuschelig! Und in diesem Fall trügt auch nicht der Schein, denn sie ist tatsächlich gänzlich ungefährlich. Wird sie entdeckt, so hat sie nichts Eiligeres zu tun als sich in ein anderes dunkles Versteck zu flüchten. Zu ihren Lieblingsspeisen gehören Mücken und andere Insekten.



Die niedliche Spinne auf dem Foto entdeckte ich in einer Kletterrose. Sie hatte das zarte Rosa der "Panerosa" angenommen und wartete, somit gut getarnt und kaum erkennbar, im Blütenkelch auf Beute. Ich brauchte etwas Geduld für das Foto; ein dicht vorbeitaumelndes Insekt brachte sie schließlich mit einem Sprung an den Rand der Blüte.

1 Kommentar:

  1. Oh, da muss man ja wirklich zweimal hinsehen, um die gut getarnte Spinne zu entdecken. Interessant ist für mich auch deine Bemerkung, dass es auch im afrikanischen Herbst Spinnweben gibt. Liebe Grüße Helga

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