Sonntag, 19. Februar 2012

KRÄUTERZAUBER (3) - ROSMARIN


Bei uns blüht er mehrer Male im Jahr; eigentlich ist diese Staude nie ohne Blüten!


Rosemarin ist ausgesprochen vielseitig in der Verwendung. Ein im Römertopf gegartes Hähnchen schmeckt besonders aromatisch,wenn man es mit ein oder zwei - je nach Größe des Hähnchens - ungespritzten Zitronen füllt und einen Rosmarinzweig darüber legt. Frischer Rosmarin ist weitaus aromatischer als die getrocknete Variante. Alternativ kann man das Hähnchen auch mit Rosmarinsalz einreiben. Dieses Kräutersalz ist absolut einfach in der Herstellung:

Man füllt ein kleines Schraubglas mit einfachem Salz und versteckt darin zwei oder drei kleine Rosmarinzweige, nach ca. zwei Wochen entfernt man diese und ersetzt sie mit frisch geschnittenen Zweigen. Nach wenigen Wochen ist das Salz aromatisiert und einsatzbereit. Will ich das Salz bei Tisch anbieten, dann entferne ich die kleinen Zweige und ersetze sie mit frischen blauen Blüten, denn das Auge ißt ja auch mit!

Schon wenige der niedlichen Blüten reichen aus, um z.B. einer Kräuterquiche den letzten Schliff zu verleihen, oder die Schüssel mit dem Grünen Salat zu einem Hingucker zu machen.

Natürlich findet dieses würzige Kraut nicht nur in der Küche Verwendung.








Man kann sich z.B. die belebende Wirkung des Rosmarins zunutze machen, wenn man ein Sträußchen in Muslin einbindet und dem Badewasser zufügt; unter Zugabe von etwas Mandelöl wird daraus ein Pflegebad. Und in der Naturmedizin hat das Kraut ebenfalls seinen festen Platz.





Nicht mehr wegzudenken aus meinem Kräutergarten, der kleine Strauch mit den himmelblauen Blüten!

Dienstag, 7. Februar 2012

KRÄUTERZAUBER (2)


Wie wir wissen,  ist bei der Anlage eines Kräutergärtchens die Lage besonders wichtig: Sonnig sollte sie sein, und nach Möglichkeit in Nähe des Kücheneingangs.

Diese Voraussetzungen behielt ich daher im Auge, als ich meinen ersten Kräutern eine kleine Ecke zuteilte. Je nach Neuzugängen, Lust und Laune wollte ich das Plätzchen vergrößern, verschönern, mit wirkungsvoll plazierten Steinen in Szene setzen..



vor meinem inneren Auge glich es schon bald jenem stimmungsvollen Foto im Gartenheft!


Als sich das erste Kräuterjahr seinem Ende näherte, stellte ich jedoch fest: Die Pflänzchen hatte so ihre eigenen Vorstellungen, wo sie wohnen wollten! Die tiefgrüne Minze hatte sich bei den rosa Bodendeckerrosen angesiedelt - wir hatten nichts dagegen, die Rosen und ich!






 Das Zitronengras schien von dem zugewiesenen Platz nur wenig begeistert, und die Blätter von Tomatenstauden, die ich unmittelbar neben das Basilikum gepflanzt hatte, wurden weniger rasch von der Braunfäule befallen




Besonders beeindruckt mich in diesen Wochen eine Tomatenpflanze, die noch immer keine Anzeichen von Braunfäule zeigt, obwohl wir uns dem Ende der Gartensaison nähern: Sie wächst umgeben von Schokominze und Majoran!