Dienstag, 27. April 2010

HERBST

Seit etwa zwei Wochen schon regnet es - täglich!

Dies ist nicht ungewöhnlich für diese Jahreszeit. Der Herbstregen ist willkommen, denn er bereitet das Land auf den Winter vor - in unserer Region ist dies die regenlose Jahreszeit.

Dennoch : Lästig ist es schon! (Manche Leserin im “hohen Norden” wird nun schmunzeln....)

Ich hatte mit dem Ausheben eines schmalen Hügelbettes im Gemüsegarten begonnen, als der Regen begann.  (Nachdem dieses System bei den Rosen sowie den robusten Shasta-Margariten so gut angekommen ist bin ich neugierig, wie der Nutzgarten darauf reagiert...)

 Diese und andere Gartenarbeiten müssen nun warten, bis die Erde wieder etwas trockener ist.




 

Freitag, 23. April 2010

VON GUTEM GARTENBODEN

Wie vorteilhaft ein lockerer Gartenboden ist, frei von Staunässe, erkannte ich unlängst - und unerwartet - an meinem Shasta-Beet:

Nachdem man mir im Frühsommer einen Graben für drei Rosen ausgehoben hatte, entwickelte ich einige Bedenken.  Zu schattig!  Der Celtis Africana in der Nähe was ja beachtlich gewachsen, das fiel mir jetzt erst auf... das neue Rosenbeet sollte vielleicht doch r 60 -70 cm weiter in den Garten hineinrücken...

Ich bat den jungen Mann von der nahen Baustelle, mir nochmals einen Graben auszuheben.  Ihm war es mehr als recht, denn er sicherte sich auf diese Weise einen kleinen Zusatzverdienst. 

Dienstag, 20. April 2010

TIPPS FÜR DIE ROSENPFLANZUNG

Glücklich kann sich die Gärtnerin schätzen, die auf humosigen, leicht sandigen, lehmigen Böden ihre Pflanzen gedeihen sieht.

Nicht so in unserem Garten. Der teils geröllhaltige, jedoch meist schwere Tonboden macht jede Neupflanzung...nun, vielleicht nicht zu einem Problem, aber doch zu einer Herausforderung...

Unser Rosenzüchter Ludwig (vergl. meine Beiträge zu diesem Thema ) bietet Workshops an, die alleine die Bodenbeschaffenheit als Thema haben! Sie ist die wichtigste Voraussetzung - so Ludwig - nicht nur für gesunde, ertragreiche Rosen, sondern auch für alles andere, was grünen und blühen soll

Was also tun, wenn dieser ideale Boden nicht vorhanden ist?


(Foto: Rose "Blossom Magic")

Freitag, 16. April 2010

COCOS PLUMOSA

In meinem letzten Beitrag erwähnte ich den Samen der großen Palme, der “Cocos Plumosa”. Diese Palmenart ist für unsere Region hier recht interessant; ich möchte sie deshalb kurz vorstellen. (Nebenbei: Die Plumosa gehört zwar zu den Kokospalmen, jedoch sind ihre Früchte für den Menschen ungenießbar.)

Sie gehört zu den wenigen Palmen, die sich in der regenarmen und klimatisch gemäßigten Hochebene Gautengs wohlfühlen: Sie kann etwas Frost vertragen, kommt aber auch mit längeren Trockenperioden bestens zurecht - typische Wettersituationen für unsere Sommer und Winter hier. Somit ist sie der ideale Baum, wenn man seinem Garten etwas “Tropenambiente” verleihen möchte. (Im Foto: unsere “Große” mit den leeren Samenrispen - immer noch attraktiv)

Auch ist die Plumosa außerordentlich pflegeleicht.

Montag, 12. April 2010

LOURIES, FRÖSCHE UND SCHNECKENKORN...


Hätte man mich vor einigen Wochen gefragt, ob ich in meinem Garten ein Problem mit Schnecken habe - ich hätte dies verneint!

Sicher - wenn ich im Iris-Beet oder zwischen den Shastas, meinen großblumigen Sommer-Margariten arbeitete, dann entdeckte ich regelmäßig Schnecken und Schneckchen, die sich auf den Unterseiten der Blätter versteckten. Ich schüttelte sie ab - und übersah sie ansonsten großzügig.  Denn zu unseren Dauergästen gehörten außer den Vögeln auch einige Frösche - und vielleicht noch der eine oder andere Schneckenfan, den wir nur noch nicht gesichtet hatten... also kein Grund, an größere Geschütze zu denken.

Für  angefressenes Blattgemüse - besonders junge Pflänzchen - machte ich meist die Grauen Louries (s. Foto) verantwortlich. Und sicher nicht ganz zu Unrecht, hatte ich sie doch hin und wieder in flagranti erwischt.

Freitag, 9. April 2010

PLATZKONZERT AUF AFRIKANISCH (2)

Zuschauerinnen begannen, sich im Takt zu wiegen. Hier und da ein Zungenschnalzen, Händeklatschen. Aus der kleinen Ansammlung löste sich hüftschwingend eine äußerst wohlproponierte Dame. Ihr knielanges Kleid aus einem weichen, fließenden Stoff, in zartem Orange (ganz ähnlich der hier abgebildeten Canna!), unterstrich jede ihrer Bewegungen. Mit rythmischem Knie-Einknicken und vibrierendem Oberkörper tänzelte sie der Musik entgegen.

Eine zweite Passantin schob sich vor die Zuschauer und begann ihren Tanz...Bald war es eine kleine Truppe, die ausgelassen und gekonnt die Hüften schwang! Wer nicht tanzte, wiegte sich im Takt oder feuerte Tänzerinnen und Musiker mit Zurufen oder schrillen Pfiffen an - oder verfolgte die Darbietungen mit fröhlichem Gesicht und glänzenden Augen. War das Leben nicht schön?!

Donnerstag, 8. April 2010

PLATZKONZERT AUF AFRIKANISCH (1)

Umtausch, Gutschrift, oder Erstattung des Kaufpreises - darauf hoffte ich.

Wir hatten nicht die richtigen Fragen gestellt; uns ungenügend informiert - und das falsche Gerät gekauft. Die Broschüre hatte darauf hingewiesen, dass dies ein Sonderpreis und ein Umtausch ausgeschlossen sei. Nun befand ich mich auf dem Weg zum Händler; wohl wissend, dass meine Karten schlecht standen.

Ich erreichte das Einkaufszentrum und befand mich auf der Suche nach einem schattigen Parkplatz. Dabei bemerkte ich eine Blaskapelle, die dabei war, sich in der Nähe eines Eingangs zu formieren. Waldhorn, Saxophon, Querflöten, usw. funkelten und glänzten im Sonnenschein.

Montag, 5. April 2010

DIE SCHNECKENFALLE


Meine Tomaten sind mein Sorgenkind. Nicht nur jener Vögel wegen. Sie stehen auch auf der Speiseliste der Gartenschnecken.

In diesem Sommer fiel auf die Provinz Gauteng ungewöhnlich viel Regen. In der Folge wurden die Schnecken in unseren Gärten zu einer echten Plage. Da ich die Anwendung von Gift vermeiden möchte, versuchte ich alternative Methoden zur Schneckenabwehr zu finden:

Rispen, die mit der Reife begonnen hatten, steckte ich in durchsichtige Plastiktütchen. Winzige Schneckchen, die auf den ersten Blick wie Erdkrümel aussahen, fanden jedoch oft den Weg durch die lose verschlossene Öffnung und hinterließen ein Lochmuster auf den Tomaten.

Samstag, 3. April 2010

DER VERDACHT



Den Ehrgeiz, besonders schöne oder perfekte Tomaten zu züchten, besitze ich nun nicht.  Dennoch inspizierte ich in letzter Zeit täglich meiner Tomatenstauden. Statt wie üblich einheitliche Setzlinge zu kaufen, hatte ich selbst ausgesät. Die Früchte waren ansehnlich und groß geraten; das Rot wurde von Tag zu Tag intensiver - die Ernte stand kurz bevor.

Dann, eines Morgens - der Schock! Zerfetzt und zerfleischt - und manchmal nur noch als Hälfte, hingen meine so sorgsam gehegten und gepflegten Tomaten zwischen den Blättern! Was war geschehen?