Mittwoch, 3. Februar 2010

...DAS LEUCHTEN DER JAKARANDAS...










Lebensumstände ändern sich, und irgendwann fand ich mich, nun mit Familie, in Deutschland wieder.








Die Jahre vergingen, und hin und wieder wurde ich gefragt: "All die großen Tiere da unten, die Giraffen, Löwen, usw - vermißt Du das nicht ein bißchen?" Oder: "Vermißt Du nicht die Sonne?
Sicher - oft gingen meine Gedanken in diese Richtung.


Aber am meisten, am allermeisten fehlte mir die leuchtende, farbenprächtige Natur des südlichen Afrika.


- Das Tiefblau des Winterhimmels über dem Highveld,


- ein Sonnenuntergang im Buschveld

- das irisierende, blau-lila Leuchten der Jakaranda-Bäume, das ganze Straßenzüge in ein
märchenhaftes Licht taucht;


- die roten oder orangefarbenen Canna-Stauden, die im Licht eines frühen
Sommerabends noch an Leuchtkraft zuzunehmen scheinen;


- oder die knallgelben Webervögelchen, die mit Ausdauer den Neuwuchs aus einem halb
entrollten Palmenblatt zerrten, um damit weiter an ihren Kugelnestchen zu bauen -




all das fehlte mir sehr.














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