Donnerstag, 24. November 2011

KÜRBISERNTE

Gerade hatte ich zum letzten Mal Maulbeermarmelade gekocht.
Mittlerweile dauerte es vier Tage, bis genug Beeren für drei Gläser zusammen kamen.    Die  Maulbeerenzeit ging ihrem Ende entgegen; was jetzt noch reifte, wollte ich den Vögeln überlassen.

Am folgenden Morgen entdeckte ich die ersten Kürbisblüten – wie perfekt, diese zeitliche Abstimmung!  Lustigerweise war der Übergang von der Erdbeer- zur Maulbeerenernte genauso ideal verlaufen!
Bei den Winterkürbissen beginnt die Ernte, wenn diese ausgereift sind.  Eine dicke Schale (oder Rinde??) ist erwünscht, denn sie schützt das Fruchtfleisch vor dem Austrocknen.  Deshalb lassen sich Winterkürbisse auch gut lagern.

Anders bei den  Kürbissen der Sommersaison!   Von der Blüte bis zum Ausbilden der Frucht vergehen nur wenige Tage, und dann sollte geerntet werden.   Denn  die Kürbisse wachsen zwar weiter, nehmen zu an Umfang  und Gewicht, aber dies erfolgt auf Kosten von Geschmack und Aroma.
 Botanisch gesehen wird also geerntet bevor die Frucht ausgereift ist.



Besonders beliebt sind die niedlichen Patty Pans.   Am besten erntet man sie, bevor sie die Größe eines Handtellers (etwa Handschuhgröße 7….) erreicht haben.  Oder noch eher.  Sie gehören zur gleichen Familie wie Zucchini und sind diesen auch im Geschmack sehr ähnlich.



  Beim Gemüsehändler kann man gelbe und grüne Patty Pans kaufen – so wie sie auch in meinem Garten wachsen.   Die grüne Variante hat übrigens einen hohen Gehalt an Lutein, einem Antioxidanten , welcher der Zellalterung entgegenwirkt. 

Und da meine Patty Pans organisch wachsen, kann man die grüne Schale getrost mitessen!

Sommerkürbisse kann man monatelang ernten; vorausgesetzt,  die Pflanze bleibt  gesund.  Und dies ist nicht immer einfach:   Kürbisse mögen keine Feuchtigkeit auf ihren  großen Blättern, denn dies begünstigt Pilzbefall.   Zur Gesunderhaltung ist auch eine gute Luftzirkulation wichtig.   Zu diesem Zweck habe ich zwischen zwei Pflanzen ein hölzernes Tripod in die Erde gesteckt.   Blätter, die einander im Weg sind oder Sonnenlicht und Luft den Zutritt verwehren, binde ich einfach daran hoch.

Angeblich sind 2 – 3 Pflanzen ausreichend für eine vierköpfige Familie.  Also zuviel  für uns.  Ich steckte trotzdem einige Samen in die Erde, sicherheitshalber.  Denn nicht jeder Samen entwickelt sich ja zur Pflanze

Und nun haben wir Kürbisse zum Verschenken…








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