Freitag, 7. Oktober 2011

EINLADUNG ZUM TEE



















In der angelsächsischen Kultur
schließt eine Einladung zum Tee meist eine kleine Mahlzeit mit ein.  Diese besteht aus bißgerecht servierten Häppchen,  herzhaft oder süß – oder beides, und appetitlich garniert.  Jedoch wurde  Südafrikas Esskultur  auch von Einwanderern des restlichen Europas, dem Kontinent, geprägt, und man kann bei einer solchen Einladung auch einen sog. . „Continental Tea“ erwarten  – eine Auswahl von Kuchen und Torten.
Entgegen der landläufigen Annahme muß ein solcher Tee weder mühevoll noch zeitaufwendig sein – auch wenn man seine Besucher(in) ein bißchen verwöhnen möchte.
Ich biete z.B. gerne die beliebten Mini-Quiches, auch ‚Tartlets‘ genannt, an.  Sie lassen sich gut vorbereiten.  Nun gut – etwa eine Stunde habe ich damit in der Küche zu tun.  Allerdings ist damit der zeitaufwendigste Teil der Einladung auch schon erledigt. Und beim anschließenden Essen  mit dem Gast freut man sich über die knusprige Hülle des Gebäcks, die fast wie Butter auf der Zunge zergeht - statt sich heimlich  über die bröckelige, fertig gekaufte Blätterteilhülle zu ärgern… 
Die Vorbereitung der übrigen Zutaten läßt sich problemlos mit den üblichen Küchenarbeiten koordinieren, also mit nur wenig zusätzlicher Zeitaufwendung



So z.B. die Herstellung meiner kleinen Brötchen.  Benutzt man Dinkel-oder Weizenmehl, dann ist der Teig mit dem Knethaken innerhalb von Minuten gerührt.  Nach dem Gehenlassens  steche ich mit einem Eßlöffel kleine Portionen ab und setze sie mit Hilfe eines zweiten Löffels auf ein Backblech – Zeitaufwand:  höchstens zehn Minuten.  Nach dem Backen und Abkühlen wandern die Mini-Brötchen sofort in die Gefriertruhe.  Und dort bleiben sie, bis etwa zwei Stunden bevor sie serviert werden.  Und schmecken so frisch wie gerade erst am Morgen gebacken….. 
Entsprechend läßt sich auch die Herstellung einer Kräuterbutter  mit anderen Arbeiten verbinden.  Und geschwind ist eine Marmelade durch die Zugabe von  Vanille, Whiskey oder Walnüssen verfeinert.
Denn – Hand aufs Herz – lassen wir uns nicht auch selbst gerne ein bißchen verwöhnen?


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