Montag, 2. Mai 2011

HERBST

Golden leuchten die Laubbäume am Straßenrand. Der Wilde Wein hat mit seinem Farbenspiel begonnen, und Laub raschelt unter meinen Füssen, wenn mich mein Weg unter dem Celtis Africana vorbeiführt; sein üppiges Blätterdach hat begonnen sich zu lichten. Wir befinden uns im Herbst.






Leila - williges Fotomodell...


Es regnet häufig; durchaus nicht ungewöhnlich für diese Jahreszeit, denn das Land bereitet sich vor auf die trockenen Wintermonate. Jedoch die Dämme, Wasserreservoire der Region, wurden durch die vielen Regenfälle der vergangenen Monate bereits aufgefüllt; er könnte durchaus mal eine Pause einlegen, der Regen....




...na ja, meistens.



Und tatsächlich: Angekündigt und bestätigt auch durch Satelitenfotos, läßt er bereits seit drei Tagen auf sich warten! Und wir werden wieder einmal an die vorzügliche Lage der Stadt erinnert: Das nördliche Randgebiet Pretorias entstand auf den Ausläufern der Magaliesberge, einer Wetterscheide. An die Berge schließt sich das trockene und heiße Buschveld an. Dies hat zur Folge, daß Pretoria stets etwa zwei Grad wärmer ist als das nur wenig entfernte, südlicher gelegene Johannesburg. Ein Umstand, den man gerne in Kauf nimmt, denn auch die Unwetter verlaufen glimpflicher.



Oben:  Strelizia reginae
Unten:  Canary Creeper (Senecio Tamoides)



Aber damit nicht genug: Auch wenn die Wetterfrösche recht behalten und der neue Tag mit der versprochenen Wolkendecke am Horizont beginnt – manchmal gelingt es ihr erst nach ein oder zwei Stunden, die Sonne ‚auszuschalten’. Denn die Magaliesberge habe einWörtchen mitzureden. Und für die erste Tasse Kaffee reicht diese Zeit allemal...





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