Donnerstag, 3. Mai 2012

ERWISCHT!


Nun ja - zumindest mit der Kamera!

Bisher scheiterten alle meine Versuche, die Grauen Louries beim Naschen der Bauhiniablüten und -knospen zu fotogafieren. Egal, wie vorsichtig und geräuschlos ich mich dem Baum auch nähern mochte - sie entdeckten mich, und mit einem verärgerten Krächzen schwebten sie in den schützenden Gipfel der hohen Akazie.
Bis auf heute, am späten Nachmittag! Ich vermute, daß es sich bei diesem Lourie um ein Jungtier handelte. Etwa eine halbe Minute lang beäugte er mich fast nachdenklich, bevor er abhob, aber nicht Richtung Akazie, sondern lediglich auf die Telefonleitung. Kurzes Überlegen - dann 'lief' er zum nahen Telefonmast. Hier war gut sein - die Sonne wärmte noch, und mögliche Feinde konnte man frühzeitig entdecken.
  
Inzwischen sieht unser Bauhinia-Bäumchen - bzw. seine Blüten - eher etwas mitgenommen aus; die täglichen Besuche dieser gefrässigen Gourmets hinterließen ihre Spuren...





Kommentare:

  1. Liebe Clara,

    wie nett ... ich sitze auch gern im Garten und beobachte die Vögel. Es hat so was beruhigendes. Bei uns "stibitzen" die im Frühjahr und Sommer die Kirschen ... die Beeren. Letztes Jahr bekamen wir von unseren Heidelbeeren keine ab. Das werde ich in diesem Jahr ändern, über die Heidelbeeren kommt ein Netz. Bei den Kirschen bin ich da etwas "großzügiger" zu unseren gefiederten Freunden.

    Liebe Grüsse
    Angelika

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  2. Hallo Clara, wie schön! Mir geht es auch meist so, wenn ich einen Vogel vor die Kamera bekommen möchte, sucht er das Weite. Die Elstern und sogar der Eichelhäher trinken aus dem großen Regenwasserfass, aber wenn ich sie fotografieren möchte, fliegen sie davon.
    Liebe Grüße Helga

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