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Dienstag, 7. Februar 2012

KRÄUTERZAUBER (2)


Wie wir wissen,  ist bei der Anlage eines Kräutergärtchens die Lage besonders wichtig: Sonnig sollte sie sein, und nach Möglichkeit in Nähe des Kücheneingangs.

Diese Voraussetzungen behielt ich daher im Auge, als ich meinen ersten Kräutern eine kleine Ecke zuteilte. Je nach Neuzugängen, Lust und Laune wollte ich das Plätzchen vergrößern, verschönern, mit wirkungsvoll plazierten Steinen in Szene setzen..



vor meinem inneren Auge glich es schon bald jenem stimmungsvollen Foto im Gartenheft!


Als sich das erste Kräuterjahr seinem Ende näherte, stellte ich jedoch fest: Die Pflänzchen hatte so ihre eigenen Vorstellungen, wo sie wohnen wollten! Die tiefgrüne Minze hatte sich bei den rosa Bodendeckerrosen angesiedelt - wir hatten nichts dagegen, die Rosen und ich!






 Das Zitronengras schien von dem zugewiesenen Platz nur wenig begeistert, und die Blätter von Tomatenstauden, die ich unmittelbar neben das Basilikum gepflanzt hatte, wurden weniger rasch von der Braunfäule befallen




Besonders beeindruckt mich in diesen Wochen eine Tomatenpflanze, die noch immer keine Anzeichen von Braunfäule zeigt, obwohl wir uns dem Ende der Gartensaison nähern: Sie wächst umgeben von Schokominze und Majoran!





 

Montag, 12. April 2010

LOURIES, FRÖSCHE UND SCHNECKENKORN...


Hätte man mich vor einigen Wochen gefragt, ob ich in meinem Garten ein Problem mit Schnecken habe - ich hätte dies verneint!

Sicher - wenn ich im Iris-Beet oder zwischen den Shastas, meinen großblumigen Sommer-Margariten arbeitete, dann entdeckte ich regelmäßig Schnecken und Schneckchen, die sich auf den Unterseiten der Blätter versteckten. Ich schüttelte sie ab - und übersah sie ansonsten großzügig.  Denn zu unseren Dauergästen gehörten außer den Vögeln auch einige Frösche - und vielleicht noch der eine oder andere Schneckenfan, den wir nur noch nicht gesichtet hatten... also kein Grund, an größere Geschütze zu denken.

Für  angefressenes Blattgemüse - besonders junge Pflänzchen - machte ich meist die Grauen Louries (s. Foto) verantwortlich. Und sicher nicht ganz zu Unrecht, hatte ich sie doch hin und wieder in flagranti erwischt.

Montag, 5. April 2010

DIE SCHNECKENFALLE


Meine Tomaten sind mein Sorgenkind. Nicht nur jener Vögel wegen. Sie stehen auch auf der Speiseliste der Gartenschnecken.

In diesem Sommer fiel auf die Provinz Gauteng ungewöhnlich viel Regen. In der Folge wurden die Schnecken in unseren Gärten zu einer echten Plage. Da ich die Anwendung von Gift vermeiden möchte, versuchte ich alternative Methoden zur Schneckenabwehr zu finden:

Rispen, die mit der Reife begonnen hatten, steckte ich in durchsichtige Plastiktütchen. Winzige Schneckchen, die auf den ersten Blick wie Erdkrümel aussahen, fanden jedoch oft den Weg durch die lose verschlossene Öffnung und hinterließen ein Lochmuster auf den Tomaten.

Samstag, 3. April 2010

DER VERDACHT



Den Ehrgeiz, besonders schöne oder perfekte Tomaten zu züchten, besitze ich nun nicht.  Dennoch inspizierte ich in letzter Zeit täglich meiner Tomatenstauden. Statt wie üblich einheitliche Setzlinge zu kaufen, hatte ich selbst ausgesät. Die Früchte waren ansehnlich und groß geraten; das Rot wurde von Tag zu Tag intensiver - die Ernte stand kurz bevor.

Dann, eines Morgens - der Schock! Zerfetzt und zerfleischt - und manchmal nur noch als Hälfte, hingen meine so sorgsam gehegten und gepflegten Tomaten zwischen den Blättern! Was war geschehen?