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Sonntag, 11. Dezember 2011

...DIE WEIHNACHTSMAUS IST WIEDER DA...


Strauchrose "Burning Sky"...

'tschuldigung, James Krüss - nicht die Weihnachtsmäuse sind es, die uns Gärtner(innen) hier in diesen Tagen Sorge bereiten, es sind die Weihnachtskäfer! Und das Festgebäck wird höchstens zum Landeplatz der unbeholfenen Flieger - denn bei abendlichen Temperaturen von 30° C plus bleibt natürlich kein Fenster geschlossen!





...erhielt  öfters Besuch...


"Christmas Beetle" - eigentlich eine zu liebevolle Bezeichnung für die kleinen Käfer mit dem großen Appetit. Sie erscheinen in den Wochen vor Weihnachten, nachdem anhaltende Regenfälle den winterharten Boden erweicht haben; eine Voraussetzung für das Schlüpfen der Larven.





Erwischt!!

.Die kleinen Nager sind sie sehr destruktiv.  Zarte Cannas sowie Rosenknospen und -blüten gehören zu ihren Lieblingsspeisen, aber auch die Blätter des Strauchs werden nicht verschont. Von ihrem Besuch zeugen zerlöcherte oder zerflederte Blütenblätter oder abgeknabberte Blattsubstanz.





"Johannesburg Sun"


Da ich in meinem Garten chemische Keulen vermeide, bleibt mir nur die manuelle Methode , um den Käfern zu Leibe zu rücken:





Hier schmeckte es wohl weniger!


Im Schein einer Taschenlampe pflücke ich sié abendlich von Blüten und Blättern....

















Die Originalfassung dieses  Weihnachtsgedichts kann man auf www.weihnachtsmaus.de nachlesen!



Freitag, 11. Februar 2011

SONNE BESSER


Es hatte den Anschein, als würde es immer so weitergehen:  Jeder Tag brachte neue, bisweilen sinnflutartige Regenfälle. Zwar blieben dem Land Katastrophen von den Ausmassen wie in Australien oder Südamerika erspart, aber für viele Menschen bedeutete der Dauerregen große Probleme.   Dies hörte man - und glaubte es auch gerne.  Aber – wie so oft – muß man die Betroffenen persönlich kennenlernen, um sich der Tragweite einer schwierigen Situation bewußt zu werden.

Diese Gedanken beschäftigten mich als wir gestern Rose begegneten.

Mit einer Freundin hatte ich Ludwig’s Rosenfarm besucht. Eine Arbeiterin schien den gleichen Weg zu haben wie wir, und wir luden sie ein, mitzufahren. Und in der Tat – die junge Frau mit dem passenden Namen „Rose“ wollte nach Pretoria.

Während ich mich auf den Verkehr konzentrierte, versuchte Charly, sich mit Rose zu unterhalten:

Charly: „Dieser viele Regen tat gut, nicht war, Rose?“

Rose lächelt – und schweigt.
Charly: „Man kann jetzt so richtig tief durchatmen! Die Luft ist so sauber. Nicht so staubig wie sonst!“

Rose llächelt – und schweigt.

Charly gibt nicht auf: „...aber es war doch an der Zeit, daß die Sonne zurückkehrte, nicht wahr?“

Rose (lächelt): „Viel Regen nicht gut. Viel Schlamm auf Wegen. Viel Schlamm, wo Haus ist. Kleider nicht trocknen.  Sonne besser.“

Mir geht es wie Rose. Ich finde ebenfalls die Sonne besser! Seit gut 10 Tagen ist endlich Spätsommerwetter angesagt! Der Tag beginnt mit Sonnenschein; nachmittags stellt sich vielleicht ein kleines Gewitter ein, oder ein kurzer Regenschauer.

Und ich freue mich, daß ich die erste Tasse Kaffee des Tages wieder unter der Akazie trinken kann......

Freitag, 19. März 2010

LUDWIG'S ROSEN (2)

Ich parke mein Auto unter einer hohen Washingtonia-Palme.   Eine ganze Allee dieser Palmen weist schon von Weitem auf die Rosenfarm hin.  Daniel, einer der Angestellten,  kommt mir entgegen.  Heute weiß ich schon genau, was es sein soll:  Drei Bodendecker-Rosen, zwei Säckchen Erdnußschalen, einige Produkte zur Rosenpflege.  Aber zuerst will ich einen Kaffee trinken - und ob ich wohl eine Blüte der "Babette" haben dürfte?