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Dienstag, 27. April 2010

HERBST

Seit etwa zwei Wochen schon regnet es - täglich!

Dies ist nicht ungewöhnlich für diese Jahreszeit. Der Herbstregen ist willkommen, denn er bereitet das Land auf den Winter vor - in unserer Region ist dies die regenlose Jahreszeit.

Dennoch : Lästig ist es schon! (Manche Leserin im “hohen Norden” wird nun schmunzeln....)

Ich hatte mit dem Ausheben eines schmalen Hügelbettes im Gemüsegarten begonnen, als der Regen begann.  (Nachdem dieses System bei den Rosen sowie den robusten Shasta-Margariten so gut angekommen ist bin ich neugierig, wie der Nutzgarten darauf reagiert...)

 Diese und andere Gartenarbeiten müssen nun warten, bis die Erde wieder etwas trockener ist.




 

Freitag, 23. April 2010

VON GUTEM GARTENBODEN

Wie vorteilhaft ein lockerer Gartenboden ist, frei von Staunässe, erkannte ich unlängst - und unerwartet - an meinem Shasta-Beet:

Nachdem man mir im Frühsommer einen Graben für drei Rosen ausgehoben hatte, entwickelte ich einige Bedenken.  Zu schattig!  Der Celtis Africana in der Nähe was ja beachtlich gewachsen, das fiel mir jetzt erst auf... das neue Rosenbeet sollte vielleicht doch r 60 -70 cm weiter in den Garten hineinrücken...

Ich bat den jungen Mann von der nahen Baustelle, mir nochmals einen Graben auszuheben.  Ihm war es mehr als recht, denn er sicherte sich auf diese Weise einen kleinen Zusatzverdienst. 

Donnerstag, 18. Februar 2010

ZEIT DER SPINNWEBE


Mittlerweile ist bei uns der Spätsommer eingekehrt.


Es scheint, als habe sich die Sonne während der vergangenen Wochen und Monate verausgabt und sei nun etwas milder gestimmt, denn ihr Licht wirkt weich und freundlich. Die Morgenluft ist frisch; die Farben der Natur klar und leuchtend.



Tritt man morgens durch die Tür, so versperren jetzt manchmal feingesponnene Spinnfäden den Weg nach draußen. Beim anschließenden Rundgang durch den Garten finde ich die kunstvollen Netze an Büschen und Gräsern. Oft sitzt die kleine Spinne regungslos am Rand, geduldig auf Beute wartend.



Etwas größer ist die Regenspinne: Sie hat etwa die Größe einer Kinderfaust und hält sich auch mal in den dunklen Ecken wenig benutzter Innenräume auf. Körper und Beine sind pelzig behaart - sie wirkt fast kuschelig! Und in diesem Fall trügt auch nicht der Schein, denn sie ist tatsächlich gänzlich ungefährlich. Wird sie entdeckt, so hat sie nichts Eiligeres zu tun als sich in ein anderes dunkles Versteck zu flüchten. Zu ihren Lieblingsspeisen gehören Mücken und andere Insekten.



Die niedliche Spinne auf dem Foto entdeckte ich in einer Kletterrose. Sie hatte das zarte Rosa der "Panerosa" angenommen und wartete, somit gut getarnt und kaum erkennbar, im Blütenkelch auf Beute. Ich brauchte etwas Geduld für das Foto; ein dicht vorbeitaumelndes Insekt brachte sie schließlich mit einem Sprung an den Rand der Blüte.